Steuerliche Förderung bei Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen

Geldwerter Vorteil und Bemessungsgrundlage.
Die private Nutzung eines überwiegend betrieblich genutzten Kraftfahrzeugs muss angesetzt werden für jeden Kalendermonat mit 1 Prozent des inländischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung und einschließlich Umsatzsteuer. 
Für Elektro- und extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge, die nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 Nr. 1 ff. EStG im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2030 erstmalig einem Mitarbeiter (zur Nutzung) überlassen werden, muss für die private Nutzung nach der Listenpreismethode der halbierte inländische Brutto-Listenpreis angesetzt werden. Voraussetzung ist die Erfüllung der Bedingungen bezogen auf Mindestreichweite und CO²-Ausstoß. 
Bei extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen muss das Fahrzeug die Voraussetzungen des § 3 Absatz 2 Nummer 1 oder 2 des Elektromobilitätsgesetzes erfüllen. 
Für rein elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge ohne CO² Ausstoß und mit einem Brutto-Listenpreis von nicht mehr als 60.000,00 Euro wird der geldwerte Vorteil ab 2020 mit einem Viertel der Bemessungsgrundlage angesetzt.